Freitag, 11. April 2008

Viva Mexico - Teil 2

So, ich muss erst mal schauen, wo ich denn stehen geblieben bin. OK, Merida.
Die Altstadt von Merida ist ziemlich süß. Leider habe ich nicht so viele Fotos – waren früh dann etwas in Eile ;0) Nächste Ziel war Uxmal – eine weitere Mayastätte. Also um die Frage gleich vorne weg zu beantworten – Ja, wir waren auf den Spuren der Maya.Uxmal ist meiner Meinung nach auch noch schöner als Chichen Itza, da es mehr im grünen liegt und nicht überlaufen war. Zudem haben sich doch sehr viele Leguane gesonnt, was für einen Europäer wie mich schon was Besonderes ist, die „kleinen“ mal life in natura zu sehen. Zudem hatte wie dort auch die Möglichkeit auf eine der Tempel zu kletter, und wenn ich sage klettern, dann meine ich auch klettern. Zwar hat die Pyramide Stufen, aber die waren doppelt so hoch und nur hab so tief wie „normale“ Stufen. Also wenn man dort runter fällt, dann FÄLLT MAN bis ganz runter! Zumal Uxmal auch besser erhalten war als Chichen Itza. Aber was soll ich auch noch weiter dazu schreiben. Die Bilder sprechen für sich. Und wer mehr wissen will, dem hilft wikipedia ;0)


Von dort aus ging es dann eigentlich auch direkt nach Campeche, wo wir einem niedlichen Hostel untergebracht waren. Das Hostel lang in der Altstadt, somit war es von der Architektur auch etwas altertümlicher – womit ich nicht sagen will, das es heruntergekommen war. Es war mal war anderes zu den üblichen Hostels. Für alle, die selten oder nie in Hostels übernachten: Meistens sehr bunt, sehr einfach, teilweise auch „alternativ“- wenn ihr wisst was ich meine ;0) Aber das Hostel war wirklich süß. Hatte schon fast „Kleinfamilienhotel“ Ambiente. Die Altstadt an sich war auch sehr schön. Leider haben wir es versäumt Bilder zu machen. Die einzigen Bilder konnte ich machen, als wir früh in aller Eile das Örtchen schon wieder verlassen haben. Aber dafür sind die Bilder – Typisch mexikanisch! Den Ritt den wir heute angetreten haben, war „quite something“! Zumal wir auch noch nicht wussten, ob wir überhaupt ein Zimmer in Palenque haben werden, da uns weder das Hotel noch der Anbieter, über den wir das Hotel gebucht haben, geantwortet hatte. Nur gut, erst mal zu dem Trip. Die ersten ca.120 km sind wir nur an der Küste entlang gefahren, was uns die Gelegenheit gegeben hat, uns öffters mal abzukühlen. Es war nicht so, das unsere Klimaanlage nicht funktioniert hat. Aber wenn ihr die Strände gesehen hättet!!! Weißer Strand, azurblaues Wasser, Palmen UND keine Menschseele am Strand!!! Wie im Film. Das Wasser hatte optimale Temperaturen – für mich schon fast ein bisschen zu warm, für Andi ein bisschen zu kalt. Aber wenn man drin war – herrlich. Nach den 120 km ging es dann ins Landesinnere und umso weiter wir unserem Ziel nahe gekommen sind, um so üppiger wurde die Flora. Als wir Abend dann gegen 20.00 in Palenque angekommen waren, haben wir erst mal das Hotel gesucht, was schon fast eine Herausforderung war. Endlich (nach bestimmt einer Stunde – und das Nest ist nicht groß) dort zur Rezeption, konnten die kein Englisch. Wär bestimmt nicht das Problem, wenn alles palletti gewesen wäre – WAR ES ABER NICHT! Es hat uns fast eine halbe Stunde gebraucht, damit wir verstanden haben, das heut kein Zimmer frei ist, wir unsere Nachbuchung für den 18.4 statt den 18.3 gemachte hatten (das war allerdings mal nicht meine Schuld) und uns bei dem tropischen Klima einfach nur dass Wasser lief. Nett wie die Damen an der Rezeption waren, hatten sie uns aber eine Adresse von einem anderen Hotel gegeben, was wahrscheinlich noch ein bisschen schöner war. Und das beste – die hatten auch noch ein freies Zimmer für zwei Tage. Somit mussten wir nicht im Auto schlafen, sondern konnten erst mal eine Runde im Pool schwimmen gehen.

So, ich denke, dass ist erst mal wieder genug (ich hoffe ich habe damit den Isa-lese-gott erst mal befriedigt), und ich versuche den Rest am Wochenende zu schreiben.

Ganz liebe Grüße aus dem verregneten (zum Glück nicht mehr verschneiten – sollte laut Wetterbericht heute schneien!!!!!!!!) Vermillion

Eure liebe Steffi

Mittwoch, 26. März 2008

Viva Mexico - Teil 1

Da bin ich wieder! Heil, ohne Blessuren und ohne kleine oder mittlere Katastrophen, back from Mexico. Der Wetterumschwung ist schon heftig. Vor zwei Tagen hatten wir noch herrlichen Sonnenschein, 30°C im Schatten, azurblaues Wasser und wolkenlosen Himmel! Und jetzt! Kalt, der Wind ist so heftige, dass er mich vorhin fast umgeweht hat (und ich denke nicht, dass ich ein Fliegengewicht bin, dass man so leicht um pusten kann. Aber da hab ich für einen Moment das Gleichgewicht verloren). Aber zumindest scheint die Sonne, weshalb ich auch das Urlaubsgefühl nicht loswerde. Auf der einen Seite ist es ja schön, weil es mich innerlich so ruhig macht. Auf der anderen Seiten kommt man nicht so richtig in Gang, um den Berg von Arbeit zu erledigen, welchen sich in der Woche, trotz hoffen und beten, nicht einfach aufgelöst hat.
Aber mehr zu unsere Woche in Mexico. Ich hatte nicht gedacht, dass Mexico landschaftlich so wunderschön ist. Einfach ein Traum, vor allem weil es fasst alles hat. Tropische Regenwälder, Wüste, Berge, Meer, Lagunen, Sumpfwälder,… Am meisten hat er mir der regenwalt angetan! Einfach gigantisch diese Flora und Fauna (obwohl wir davon nicht viel mitbekommen haben – bin mich auch nicht sicher, ob ich die volle Breite hätte gern erleben wollen ;0)).
Losgeflogen sind wir am Sa den 15.03.08 um 20.30. Die Flüge bei Frontiers waren alle etwas unruhig, was einem schon auf den Magen schlagen konnte. Vielleicht war es auch die Kombination mit dem Cheesesteak, die ein ungutes Gefühl in der Magengegend hinterlassen hatte. Nachdem wir um 22.00 gut in Denver gelandet waren, konnten wir uns noch bis 1.19 die Zeit vertreiben! Zum Glück hatten wir uns jeder einen Schlafsack mitgenommen, was es dann einfacher gemacht hatte, sich hinzulegen und ein bisschen zu ruhen. Denn wir brauchten ja die Energie für So, wo wir einen vollen Plan hatten, der an keiner Stelle ein Schäferstündchen beinhaltete. Hätte er aber besser mal. Der erste Schlag hatte uns ereilt, als wir den klimatisierten Flughafen verlassen hatten. Man bedenke, dass es zu der Zeit erst 5.30 war, aber man konnte es in Jeans und T-Shirt schon nicht mehr aushalten. Das zweite Ding war dann, zu unserer Autovermietung zu kommen, was sich auch als kleines, aber nicht unlösbares, Problem darstellte. Aber dort angekommen, hatten wir die Kompetenz in Person erwischt – warum auch mal mit Profis arbeiten, wenn man doch mit Amateuren soooooooo viel mehr Spaß haben kann! Der konnte nicht ins System schauen um unsere Buchung einzusehen, weil er dazu nicht autorisiert war und das Arbeiten in Normaltempo hatte er auch nicht erfunden. Also hatte er alle Daten erst mal per Zettel und Stift aufgenommen. Allerdings hat es dann eine halbe Stunde(!!!) gedauert, damit wir endlich ein Auto bekamen (vergleich zu Deutschland: 5 Min!!!). Etwas müde aber voller Tatendran sind wir dann in Richtung unseres ersten Ziels – Chichén Itza.


Als erste Mayastätte die wir besucht haben, war das schon ziemlich beeindruckend. Allerdings war die Tour bei 30°C im Schatten und bestimmt 100°C in der Sonne nach einer Nacht ohne Schlaf und ohne Mittag ein bisschen kräfteraubend!!! Die Lust von Schatten zu Schatten zu springen ließ langsam nach, also hatten wir beschlossen essen zu gehen. Die Bilder von der Hotelanlage nebenan sprechen da für sich ;0) UND, so toll wie die Atmosphäre dort war, so phantastisch war auch das Essen. Sehr lecker!!! Nach dem Essen wär ein kleine Nickerchen einfachen himmlisch gewesen – aber leider nicht im Zeitplan, da wir noch 160km nach Merida vor uns hatten + Unterkunft finden. Leider sind 160km nicht gleich 160km. In Deutschland kein Ding – wird mal schnell runter gerissen. Aber auf mexikanischen Straßen und mexikanischer AUSSCHILDERUNG(!!!!!!!!!!!!- welche Ausschilderung???) schon eine kleine Herausforderung. ALSO, für alle die auch gern mal dieses wunderschöne Land erkundschaften wollen, empfehle ich ein Navi. Denn Ausschilderung und Straßenname gehen nicht immer einher. Kann schon mal passieren das das Schild einfach an der falschen Stelle angebracht ist und uns somit einen Umweg von bestimmt 30 Min beschert hat. Nachdem wir es dann auch noch nach Merida geschafte hatten (finally!), ging es darum das Hostel zu finden. Tja, was macht man wenn man in einer großen Stadt ist und nur eine Adresse hat – richtig Frauen: nach dem Weg fragen! Problem numero uno: kaum möglich anzuhalten, da die Spanier fast noch schlimmer Auto fahren als die Pariser. Problem numero dos: Da spricht kaum jemand Englisch - ich aber kaum Spanisch!!! OK, da waren wir dann wieder auf uns allein gestellt. Zum Glück hatte Andi das Prinzip der Straßenführung sehr schnell verstanden, was uns aber leider auch noch nicht so schnell zu unserem Zielort gebracht hatte, da Merida nur ein Einbahnstraßensystem hat – manchmal sind dann auch genau die Straßen gesperrt, die man unbedingt jetzt braucht. Aber nach langem hin und her, hatten wir es endlich geschafft- ein Platz zum DUSCHEN(!!!) und ein Platz zum Schlafen!


…
(Teil II folgt)





Eure liebe Steffi

Montag, 17. März 2008

Ola ihr Lieben

Liebe Gruesse aus dem warmen und schoenen Mexico. Es ist WARM!!! Aber zu der eckligen Kaelte in Vermillion herrlich. Waren gestern in Chicken Iza - eine dieser Maya Ruinen. Ziemlich interessant.
Heute werden wir weiter nach Campeche. Mal schauen was uns da alles passiert. Ueber unsere Erlebnisse spaeter wenn Zeit ist, mehr.

Seit alle ganz lieb gegruesst und
Buenos dias ;0)

Steffi

Samstag, 15. März 2008

Typisch Steffi!!!

Ihr werdet es bestimmt nicht glauben - oder eigentlich schon. Da hab ich diesmal alle wichtigen Sachen, die für die Reise sind Andi überlassen und mich nur um unwichtige Sachen, wie Buchungsbestätigung ausdrucken, gekümmert. Aber selbst da kann ich ein Chaos anrichten.
Alle Buchungsbestätigungen, bis auf eine, sind auch noch am gleichen Tag gekommen. Die eine nachträgliche wollte ich die ganze Zeit schon ausdrucken, bin nur nicht dazu gekommen.
Betreff: Buchungsbestätigun

Bestätigungsnummer: xyz
Zeitraum: März X bis März Y

Tja, und an der Stelle hab ich dann audgehört zu lesen, da mich der Quatsch mit Rücktritt, Bedinnungnen,.... nicht interessiert hat. Dumm war nur, dass in dem Blablabla drin stand: In dem von ihnen gewünschten Bechungszeitraum können wir leider keine reservierung entgegennehmen, da das Hotel ausgebucht ist.

So, und diese Mail habe ich einen Tag vor Abflug ganz durchgelesen!!! Zumal das der einzige Ort war, wo es keine Hostels und kaum Hotels gab. 100 Punkte!!! Also mussten wir gestern auf die schnelle noch was anderes buchen, was leider auch nur über die gleiche Internetseite ging. Diese muss allerdings immer erst anfragen ob Plätze frei sind. Tja, und in 30 Min gehts los, und eine Bestätigung haben wir immer noch nicht. Mal schaun, ob das so klappten wird, wie es soll LOL.

Ist immer aufregend mit mir zu verreisen, da ich es immer wieder schaffen den Vogel abzuschießen.

So, dann schöne Ostern und ich hoffe wir hören uns in 10 Tagen wieder, wenn wir es geschafft haben wieder heil (mit Reisepass) in die USA einzureisen ;0)

Eure Chaos-Steffi

Donnerstag, 13. März 2008

Endlich wird es Frühling

Die ersten warmen Sonnenstrahlen berühren die Haut, und die Laune wird gleich wesentlich besser (nicht dass sie schlecht war). Heute hatten wir bestimmt um die 15°C, zum mindest hat es sich so angefühlt. Herrlich! Gibt schon einen Vorgeschmack auf die nächste Woche. So, mehr gibt es eigemtlich nicht zu berichten, also werde ich mich auch erst wieder nach Ostern melden, wenn ich von meinem Spring Break Trip zurück bin.

In dem Sinne, wünsche ich euch allen ein schönes Wochenende und frohe Ostern (hoffe ihr sucht alle fleißig Ostereier!!! LOL)


Bis die Tage. Eure Steffi

Freitag, 7. März 2008

"Schneegestöber" die 23ste/ Klappe/ Aktion



Da dachte man, dass jetzt wo die Temperaturen auch mal über die Nullgradgrenze klettern, der Frühling bald in Sicht ist – aber weit gefehlt! Es wird noch schlimmer als im eigentlichen Winter. Fast jeden dritten Tag Neuschnee. Dieser kommt zwar nicht mehr in der Menge wie zum Anfang, aber dennoch. ES IST MÄRZ!!! Der Frühling soll kommen, und nicht noch eine weitere Fuhre Schnee. An dieser Stelle möchte ich euch mit ein paar Wintereindrücken aus Vermillion vertraut machen. So ungefähr schaut es bei uns seit dem ersten Dezember aus, und das ist nicht übertrieben. Zwar sind im Normalfall die Straßen und Gehwege geschoben (Gehwege aber eher vereinzelt), aber sonst, das gleiche Bild Tag ein Tag aus. Ich bin ja wirklich ein Schneeliebhaber, ABER was ich diesen Winter an Schnee erleben durfte reicht bestimmt für die nächste Zeit. Aber ich habe die schlimme Befürchtung, dass es hier im März erst richtig losgeht (wird uns zum minderst von den Einheimischen hier weiß gemacht!) Ich hoffe, dass dies nur ein Scherz ist uns der Schnee jetzt wegtaut, die Sonne stark wird und die Temperaturen in die Höhe klettern.
Nebenbei gesagt geht es mir gut. Ich versuche gegen die Kälte anzukämpfen und bin schon voller Vorfreude auf die ersten richtig warmen Tage, wenn der Schnee endlich weg ist, und man auch mal wieder Golf oder Discgolf spielen kann, bzw. wir auch endlich wieder Fahrrad fahren können.


Fühlt euch alle lieb gedrückt.
Steffi
(P.S: Dasvor dem großen Schneehaufen bin ICH)

Sonntag, 24. Februar 2008



Ui, das letzte Mal, das ich eine Nachricht hier hinterlassen habe, ist auch schon eine kleine Ewigkeit her.
Habe auch schon Beschwerden gehört, dass ich euch vernachlässige oder euch sogar vergessen habe. das stimmt nicht. Zur Zeit steht nur viel an und ich müsste meine Zeit etwas besser organisieren. Aber da ich erstens gern lange schlafe, zweitens auch gern zeitig ins Bett gehe und drittens auch gern mal ein Mittagsschläfchen mache, bleibt nicht mehr viel Zeit ;0)
Außerdem gibt es auch nicht viel zu berichten. Es ist halt ziemlich kalt, wir haben viel Schnee (was eigentlich schon fast ein Wunder ist - weil ICH hier bin) (der Schnee versucht seit zwei Tagen zu tauen - mal schaun wenn der nächste kommt), wie immer sind Hausaufgaben und dumme Projekte zu erledigen. Ach ja, ich habe eine class gewählt, die ist der Hammer (IRONIE!!!). Ist eine 101 Class (bedeutet: eine 100 class ist für alle Studies im 1 Jahr, alle 200 class für Studies im 2. Jahr...). Ich komme mir vor wie in der Grundschule!!! Die "Projekte" die wir dort machen sollen sind schon peinlich! Das beste war bis jetzt eine Schatzjagt!!!!!!!!! HALLO!!!!!!!!! Da sollten wir Sachen rausfinden, wie: der Name vom Dekan; welches Theaterstück als erstes in Vermillion läuft,.... HALLLLLLLOOOOOO! Aber der beste Part kommt noch: Eine Präsentation über meine Pläne im Jahr 2019 LOL LOL LOL LOL LOL LOL
Erstmal sind meine Mitstudenten so alt wie ich jetzt bin, was bedeutet, dass ich dann ziemlich alt bin, und WAS gehts die an was meine Zukunftspläne sind??? Vielleicht bin ich Geheimagent und darf darüber gar kein Wort verlieren (das wird eine kurze Präsentation LOL : ich darf euch leider nicht verraten was ich in 11 Jahren mache, da ich Geheimagent bin. Dafür müsste ich zum mindest Punkte für die Orginellste Präsentation bekommen LOL). So, wo war ich? Ach ja, die tolle class. Mehr brauch man da auch nicht drüber erzählen - ich glaub ihr wisst was ich meine!?
Downtown gehe ich auch nicht mehr so oft. Ist langweilig geworden + der Weg dorthin ist lang und KALT!!! Ist also vor dem Fernseher wesentlich gemühtlicher + meine Klamotten und Haare sind nicht verraucht, ich kann mein Drink in aller Ruhe zu mir nehmen, ich habe keine Sch... (bieb) Musik und muss nicht kleine betrunkene Kinder ertragen.
Also, der einzigen Gründe das Haus zu verlassen sind: Uni, Essen + Essen besorgen, Sport und shopping. Ich hoffe das wird wieder besser, wenn die Temperaturen auch mal auf 10°C klettern.

Was kann ich euch noch berichten? Wir hatten letztens ein Dinner mit unseren Chinesischen Freunden. War ziemlich lustig. Jeder hatte was mitgebracht - somit gab es eine internationale Küche. Wir haben uns auf Glühwein geeinigt, da dieser Angel so gut geschmeckt hat ;0)

Gestern waren wir in Sioux Falls im Comedy Club. Hatte erst die Befürchtung das ich nix verstehen werde, aber war dann doch ziemlich gut. Außer der letzte Typ. Keine Ahnung wo der her gekommen ist - aber ich hab ihn kaum verstanden und das was ich verstanden habe, WAR NICHT LUSTIG. Dafür war davor eine Frau, bei der hab ich fast unterm Tisch gelegen. Sie war KLASSE!

So, mehr gibts erstmal nicht zu berichten.
An alle die ich vernachlässigt habe: I'm sorry!!! Ich gelobe Besserung. Zwar noch nicht diese Woche, aber hoffentlich nächte ;0)

Hab auch alle lieb
Steffilein

Ohne Worte ;0)


Mittwoch, 30. Januar 2008

Teil 2

So, wie versprochen, kommt der zweite Teil – meine ersten beiden Wochen „back in Vermillion“.

Da ich ja nun wusste was mich hier erwartet und was ich erwarten kann oder besser nicht, war meine Aufregung zurück nach Vermillion zu fliegen nicht ganz so groß. Das konnte man schon daran erkennen, dass ich das Koffer packen bis auf den letzten Drücker aufgeschoben habe (So, 18.00 – Ok, es hätte auch noch später gehen können, aber nicht viel, denn ich hatte so schon nur 2h Schlaf die Nacht).
Der Wecker hatte nämlich schon um 2.00 zu verstehen gegeben, dass ich meinen Hintern aus dem Bett bewegen soll, damit ich auch noch pünktlich am Flughafen ankomme und den Flieger nicht verpasse – was, wenn wir ehrlich sind – ein kleines Hobby von mir ist. Aber es ist alles gut gegangen, und somit konnte ich meine 28h Reise fortsetzten. Leute, eines kann ich euch sagen, ein 28h Trip macht kein Spaß, vor allem nicht, wenn man auf dem Langstreckflug (9,5h) zwei Kleinkinder/ Baby vor sich hat, die sich ungefähr alle 10 für 10 zu Wort melden – ein rumgeschiere!!! Das war das richtige für mich!!! Am liebsten hätte ich die kleine Nervensäge oben in die Ablage gepackt! Nachdem das dann überstanden war, hatten wir 5h Aufenthalt in Cinncinati. Der ist fast so toll, wie Berlin Tegel – man kann rein gar nichts machen! Und das auch noch vor unser kleinen Huttelmaschiene nach Sioux Falls. Das beste dort war, dass wir vor den Notausgängen gesessen haben, was bedeutet das man die Sitze nicht nach hinten stellen kann und das es wie Hechtsuppe gezogen hat. Da stand ich dann ganz kurz davor irgendjemand ganz klein mit Hut zu machen - meine Nerven lagen blank und der Flug wollte und wollte nicht enden!!! Aber Gott sei Dank, ist er es. In Sioux Falls hat uns Kris vom Flughafen abgeholt, worüber wir alle auch sehr dankbar waren, denn ich glaub niemand von uns hätte noch eine h Auto fahren können. Zu Hause bin ich dann nur noch ins Bett gefallen und wollte nix und niemand mehr sprechen.
Dienstag haben wir erstmal ausgeschlafen, oder es versucht, da man sich nach 3 Wochen dann endlich doch an die Zeitumstellung gewöhnt hatte. Ich hab keine Ahnung wie das Flugbegleiter machen?! Denn für mich war die Nacht schon um 7.30 vorbei, sowie die folgenden Tage auch.
Da ich meine Kurse besonders „günstig“ gewählt hatte, durfte ich gleich als erste schon Mi Abend zu meiner ersten Vorlesung. Und somit ging es auf in eine neue Runde.
Tja, was ist noch so passiert?! Letztes Wochenende waren wir Sa den ganzen Tag Ski fahren. Man möchte es gar nicht glauben, aber hier „in the middle of nowhere“ gibt es doch tatsächlich eine Erhöhung, die für eine ein-mitütige Abfahrt ausreicht. Sind halt nicht die Rockeys, Alpen … ja nicht mal der Harz, aber so für einen Tag mal wieder Ski zu fahren, war schon toll. Hab mir auch nichts gebrochen oder ähnliche Verletzungen zugelegt ;0)
Ach ja, um Ski zu fahren braucht man ja Schnee, und ihr werdet es nicht glauben – ok, vielleicht schon, da ich ja schon geschrieben habe das wie Ski fahren waren – es hat mal wieder geschneit und das 2 Tage am Stück!!! Wie geil! Hatten bestimmt 25/30 cm Schnee. Ach war das herrlich. WAR! Die letzten zwei Tage ist ein Teil davon wieder geschmolzen. Dafür waren es heute dann gleich wieder 20 Grad kälter und ein äußerst hässlicher Wind dazu. Da wurde der Gang von einem Gebäude zur Biblo (1,5 Min) grausam! Kennt ihr das Gefühl, wenn man zu schnell Eis isst – das gibt Kopfschmerzen!!! Und so hat das im Gesicht weh getan, nur das man nix machen konnte, außer einen Schritt schneller gehen. Kris meinte auch, dass heut der schlimmste Tag sei, seit dem sie hier wohnt (ca. 15 Jahre). Das bedeutet nur eines: „Stay warm!“ (schön warm bleiben). Und nachdem wir heut erfahren haben, das einer unser Kommilitonen letzte Woche auf Grund von Unterkühlung in seinem Auto gestoben ist, bekommt der Satz eine andere Bedeutung. Schon heftig! Kann schon richtig kalt hier werden! Komme mir fast vor, als würde ich ein Austauschsemester in Alaska machen – viel schlimmer kann es da bestimmt auch nicht werden.

So, ihr Lieben, das soll es für heute gewesen sein. Wenn mir noch was einfällt oder wieder was Neues passiert, lass ich es euch wissen. Ach!!! Gibt ja noch eine Neuigkeit: Für Spring-break fliegen wir nach Mexico!!! Freu mich schon!!!!!!!!!!!!!!

Ganz liebe Grüße und fühlt euch umarmt (nur wer das natürlich will ;0))Steffi

Sonntag, 27. Januar 2008

Drei Wochen Deutschland

Hallo ihr Lieben,
Nachdem die ersten schon angemerkt haben, dass ich gar nichts Neues mehr auf die Seite poste, werde ich mir die Kritik annehmen und mal wieder etwas schreiben.
Damit dass alles auch schön chronologisch ist, werde ich euch als erstes von meinen Aufenthalt in Deutschland schreiben. Den Grossteil von euch habe ich ja in dieser Zeit getroffen – was ich auch ziemlich cool fand. Endlich mal wieder normal Leute :0) wenn ihr wisst was ich meine! Außerdem was es natürlich schön, Weihnachten in Familie zu feiern. Gib keinen anderen Ort, wo Weihnachten auch wirklich Weihnachten sind, wenn man nicht zu Hause ist.
Silvester habe ich mit der Netti und der Franzi in Holland verbracht. Der Grossteil von euch wird sich fragen, warum gerade da – was auch berechtigt ist – da das Nest nicht unbedingt international bekant ist (und auch nicht als dieses ausgeschildert ist!!!). Grund war die Franzi, die mit ihrem Freund und Freude von ihm dort die Zeit um Silvester herum verbracht hatte und uns dazu eingeladen hatte. Also haben wir uns mit der Netti am 29.12 auf den Weg gemacht. Eines Stand schon von Anfang an fest: mit einem Beifahrer wie MIR, konnte es nur schief gehen :0) Die ersten 9 h der Reise waren auch super lustig. Hatte schon lange nicht mehr sooooooo gelacht, jedoch zum Ende hin – wo wir das Kaff auch nicht gefunden haben, wurde die Stimmung etwas gedrückter. Aber nach endlichen Telefonaten haben wir es dann schlussendlich gefunden. Über die Zeit dort gibt es an sich nicht viel zu erzählen. Wir waren einmal am Strand und einmal die Nester rundum abklappern. Nichts weltbewegenden, aber man konnte einfach mal nix tun (oder damit vorfahren, wie ich, da ich auch schon über Weihnachten nicht viel zu tun hatte).
Neujahr hatte wir uns dann auch schon wieder auf den Weg Richtung Heimat gemacht. Dabei hatte ich die Netti gebeten mich doch in Wob rauszuschmeißen, damit ich dort noch ein paar bekannte Gesichter besuchen kann. Bis wir in Wob/ BS angekommen waren, sind aber noch h und h ins Land gegangen, weil kurz vor Hannover ein schwerer Unfall war und wir 3h in Stau gestanden haben. In Wob habe ich die Steffi und den Bernhard getroffen UND war noch bei meiner Frisöse. Denn die Tussi’s hier in den Staaten können das nicht. Ich hab gesehen, was die mit einer Austauschstudentin angerichtet hatte. Nee, nee – nicht mit mir. Bei der Gelegenheit konnte ich auch mit ihr ein bisschen quatschen.
Am Do hat mich Andi mit einer fetten Erkältung nach Hause gebracht. Da war ich dann auch übers Wochenende gar nicht zu gebrauchen. Schnief, hust und wieder schnief (bin ich bis jetzt auch noch nicht richtig los geworden – wird mal besser und wieder schlechter). Und am 8.1 habe ich seit langem meinen Geburtstag mal wieder zu Hause gefeiert. Dort wurde ich ganz lieb von meinem Bruder und Isa geweckt mit anschließendem Geburtstagsfrühstück – ach war das schön. Gegen Nachmittag habe ich sogar noch einen Überraschungsgast bekommen, was ich ziemlich cool fand. Anschließend sind auch meine Verwandten und fast Verwandten zum Abendessen gekommen. Nette gesellige Runde, wo selbst meine Oma bin 22.30 durchgehalten hat!!! Nach zwei Gläsern Pinacolada wurde auch sie wieder gesprächig ;0)
Ein Highlight meines Aufenthaltes war dann am Mi der Besuch im Tropical Island, welchen ich zum Geb. von Torsten und Isa geschenkt bekommen habe ( Danke, noch mal – war echt Klasse). Also für alle die gern mal einen Tag ausspannen wollen- als ob sie im Urlaub sind- ist das genau das Richtige. Ich weiß nicht, ob es der Strand ist, das Wasser oder die Palmen, aber es gibt einem das Gefühl im Urlaub zu sein. Ach ja, ein kleiner Tip: bleibt unbedingt bis zur Abendshow – die lohnt sich! (dann lohnt sich auch der etwas happige Eintritt von 25€). Wir sind sogar bis 2.00 nachts geblieben. Nach der Show wurde es dann ziemlich leer, weswegen man fast die ganze Südsee für sich allein hatte (Geil!!! - bin ich mir fast wie zu Badelandzeiten vorgekommen) à lohnt sich also auch einen Schlafsack mitzubringen und über Nacht zu bleiben (kostet nicht extra!!! Eintritt für die Badelandschaft ist einmalig und unbegrenzt, bis zu den Zeitpunkt, wo man Tropical Island wieder verlässt!!!!). Ich finde es war eine Reise wert und für mich war es bestimmt auch nicht das letzte Mal, dass ich dort gewesen bin!
Das war dann auch schon mein Aufenthalt in Deutschland. Am 14.01 bin ich wieder Richtung Vermillion aufgebrochen – lange, lange Reise!!! 28h!!! Glaubt mir, da gibt es einen Punkt wo man nicht mehr will und trotzdem weiter MUSS.
So, dass soll es für heute gewesen sein. Über meine ersten beiden Wochen „back in the States“ werde ich in den nächsten Tagen schreiben, da ich schon wieder die „geliebten“ Hausaufgaben machen muss. LOL
Ganz liebe Grüße aus dem verschneiten Vermillion von Steffi