Montag, 5. Mai 2008

Der reichste Mann der Welt und ICH

Warren Buffett
Wann hat man schon mal die Chance sich mit dem reichsten Mann der Welt über seine Ziele, seine Erfolge, und seine Strategien zu unterhalten? Wann hat man die Zeit mit dem reichsten Mann der Welt Mittag essen zu gehen? Und wann hat man mal die Chance gleich beides auf einmal zu machen? Ich hatte die Chance am 25.04.2008 und fand es ziemlich cool! Man glaubt nicht wie bodenständig der Mann geblieben ist – einfach Wahnsinn. Er hat sich wirklich 4,5 Stunden für uns Zeit genommen, um uns in einer 2,5 stündigen Session Frage und Antwort zu stehen und danach hat er uns alle zum Essen in sein Lieblingsrestaurant eingeladen!!!Dabei war ich von seiner Einstellung, wie er Business macht, angenehm überrascht. Ein Mann der seinen Erfolg nicht durch Kosten von Unschuldigen erwirtschaftet!
Guti, für nähere Info’s beantworte ich gern Fragen.Eure liebe Steffi

Ganz viel Bilder

Für alle die sich gern ganz viele Bilder ansehen wollen, müssen in der rechte Leiste unter "Dinge die man wissen KANN, aber nicht muss", Bilder von Mexico, Vermillion + Uni im Herbst, und anderen Ereignissen anschauen.

Teil 4 der „unendlichen Geschichte“ über Mexico ;0)

Wo bin ich denn das letzte Mal stehen geblieben??? Ach ja, wir sind schon in Chetumal. Eines kann ich euch an der Stelle versprechen: es sind nur noch drei Tage. Was kann in den schon groß passieren?! LOL
Chetumal an sich war sehr enttäuschend: es roch unangenehm die Innerstadt war unübersichtlich, die Leute „anders“ (um es mit Hucks Worten auszudrücken) UND es gibt anscheinend nur ein vernünftiges Restaurant dort. Das war uns allerdings dann doch etwas zu teuer, und somit entschieden wir uns, in eine kleine Tapasbar zu gehen. Das entpuppte sich bald als ein kleines Abenteuer, da das Menu nur in Spanisch war, und wir unsere Wörterbuch in der Unterkunft vergessen hatten LOL. Also hieß es, auf gut Glück. Tja, und mit Glück war dann doch nicht so viel. Sagen wir so: der Hunger treibt‘s rein, der Eckel runter und der Geiz behält es drin! Nach diesem Adventure entschieden wir uns wieder zurück ins Hostel zu fahren, da Downtown nicht wirklich dazu eingeladen hatte, einen Schaufensterbummel zu unternehmen. Die Gestalten auf der Straße sind mir ein BISSCHEN ungeheuer vorgekommen. Im Hostel hatten wir uns ein Glässchen Wein genemigt und uns dazu in einer der typisch mexikanischen Hängematten gelegt (haben uns als Andenken auch eine mitgebracht – die sind nämlich super bequem!!!).
Am nächsten Tag sind wir so zeitig wie möglich aufgestanden, UND LOS! Erster Stop dabei war die Lagune von Buenavista, wo wir erst baden waren und danach schon gefrühstückt haben (Brötchen, Schinken, Käse, Erdbeeren – hmmmm, lecker). Da sich die Sonne schlussendlich gegen 12.00 dann auch endlich die Ehre gab, wir aber nicht der Sonnencreme, hatte wir die Ehre eines kleinen (bei anderen etwas mehr) Sonnenbrandes. Aber alles halb so schlimm gewesen. Da ich so etwas ja schon geahnt hatte, hatten wir Tonnen von Apreslotion mit.
Die restliche Fahrt nach Tulum war unspektakulär. Keine Pleiten, Pannen oder ähnliches. In Tulum hatten wir wieder ein Hostel gebucht, was diesmal sogar einen kleinen Pool hatte und für Hostelverhältnisse ein super Frühstück angeboten hatte. Das Hostel war auch gleich in der Nähe einer weiteren Mayastädte, die auf meiner Skala allerdings nur eine drei verdient hatte und somit zu den Dingen gehört, die man nicht zwingend in seinem Leben sehen muss. ABER DAFÜR ist der Strand ein MUSS!!! Einfach gorgeous!!! Bevor ich dazu mehr schreibe, werde ich mal wieder die Bilder für sich sprechen lassen. Das ist ein Strand wo man nicht mehr weg will. Leider war dies nicht möglich. Das letzte Stück unserer Rundfahrt lag vor uns - 250 km bis Cancun . Auf dem Weg bis dahin haben wir allerdings noch tolle Sachen mitgenommen. Das erste war gleich eine halbe Stunde hinter Tulum. Dort waren wir in einer Tropfsteinhöhle. Aber nicht irgendwie, sondern schnorcheln!! Eines kann ich sagen, für Leute mit Platzangst wär das an der einen oder anderen Stelle etwas eng gewesen. War aber ein tolles Erlebnis. Nach unsere 2,5 stündigen Schnorcheltour war unser Plan nach Cozumel rüber zu schiffen und dort dann schnorcheln zu gehen. Ihr müsst wissen dass das Cozumel das zweit längste Barrierriff der Welt hat und dazu auch noch ziemlich gut erhalten ist. Da wir aber Probleme hatte die doofe Fähre zu finden und der Preis fürs überschiffen dann doch ganz schön saftig war, beschlossen wir lieber weiter nach Cancun zu fahren und uns dort an den Strand zu legen. Aber als wir Dort endlich angekommen waren, war es dafür dann auch schon zu spät. Statt dessen sind wir schon essen gegangen und ich habe den größten Magarita in meinem Leben getrunken. Das war bestimmt ein 1L Glas!!! Danach war ich dann auch breit!
Ostersonntag haben wir schön ausgeschlafen sind zum Strand, haben nix gemacht und somit auch den Tag um die Ecke gebracht. Abends waren wir noch in einem total schönen Restaurant essen, um unseren tollen Urlaub Revue zu passieren. Das war alles. Ach ja, zum Abschied durften wir uns noch mit dem Typ von der Autovermietung rumstreiten, da er unsere Reservierung nicht gefunden hatte, und wir die Miete des Autos erst mal selbst bezahlen durften. Streiten uns (Andi) zur Zeit immer noch mit Orbit und Hertz rum, wer uns jetzt den Restbetrag für das Auto überweist. Macht schon Spaß, wenn uns die einen zu den anderen verweisen, da sie keine Ahnung haben und dafür nicht zuständig sind – ich dacht sowas ist nur in Deutschland der Fall. Mal schauen was wir wieder zurück bekommen. Deshalb haben wir auch noch fast unseren Flug verpasst LOL!

Sind aber wieder gut in Sioux City gelandet, wo unser Auto (leere Baterie – hat die eine Woche Kälte nicht ausgehalten) dann den Geist aufgegeben hatte. Super!!! Aber auch das Problem haben wir lösen können.

So, dass war es jetzt mit Mexiko.
Wünsche euch noch viel Spaß beim lesen und ein schönes Restwochenende.

Eure liebe Steffi

Samstag, 12. April 2008

Viva Mexico - Teil 3

Mal schauen, ob ich es schaffe den Rest unseres Abenteuers in einem letzten Bericht unterzubringen. Ich entschuldige mich schon mal hier, dass (1.) die Artikel etwas lang und vielleicht zu ausführlich sind, aber ich fand es so toll und bin immer noch begeistert (+ heute sind extra viel Fotos dabei), und (2.) das keiner eine Postkarte bekommen wird. Wir haben zwar einige gekauft, aber werden beschrieben, noch abgeschickt. Und jetzt wär es ein bisschen zu spät.
So, machen wir mal weiter im Text. Palenque! Donnerstag hatten wir nur zum entspannen eingeplant. Deshalb haben wir uns in unsern Badedress geworfen und sind zu den Agua Azul, einem National park, welcher einer der schönsten Wasserfälle Mexikos hat. Es gibt über 500 Stufen, die von 3 bis 30m reichen. Die Hinfahrt allein war schon Abenteuer und staunen in einem. Da wie am Tag zuvor erst in Palenque angekommen waren, als es schon dunkel war, ist uns gar nicht aufgefallen das wir und jetzt schon in tropischen Gefilden befinden. OK, man hätte es sich auf Grund der hohen Lufttemperatur ausmalen können, aber Donnerstag haben wir erst mal die dazu gehörige Landschaft bewundern können. Ich, für meinen Teil konnte mich gar nicht satt sehen. Wie im Buch. Alles so herrlich grün und einer Artenvielfalt – gigantisch. Unser Abenteuer bestand nicht darin, trotz der wunderschönen Landschaft, nicht ausversehen von der Straße abzukommen (nebenbei: die Wasserfälle sind in den Bergen gelegen – also war das eine 1,5 h Serpentinen fahrt – SUPER!!!), sonder die Herausforderung bestand darin, keine Kinder umzufahren. Da das anscheinend der einzige Weg zu den Wasserfällen ist, haben sich auf der Straße alle paar Meter (besonders bei den Bumpers) Frauen und Kinder an der Rand gestellt und versucht schon geschältes Obst zu verkaufen. (Kurzer Einschub: Bumpers sind ca. 10 cm Straßenbehinderungen, um sicher zugehen, dass man langsam fährt – Und davon hat Mexiko bestimmt 1.000.000.000, allein auf Yukatan – NERV)Das Beste war ja auch noch, da wo keine waren, haben sich die Leute einfach mit Hilfe von Lehm selbst welche hingebaut. Glaubt mir, bei 1,5h Fahrt kann man da einen Harry bekommen. Und jedesmal wenn man an einem solchen Bumper war, sind erst mal 3 oder mehr Kinder angerannt gekommen und die vors Auto gerannt + haben auch nicht wirklich die Anstalten gemacht, dort wieder weg zu gehen. Aber es wurde noch schlimmer/ aufdringlicher! Weiter oben haben sich dann Frauen mit ihren Kindern hingesetzt und eine Schnurr über die Straße gespannt! Und an der einen oder anderen Stellen waren sich auch nicht gleich gewillt, diese wieder runterzunehmen!!! Aber der Hammer kam erst noch. Kurz vor dem Ziel standen dann nicht mehr Frauen da, sondern Männer, welche auch nicht nur eine dünne Schnurr sondern schon eine starke Kette hatten; diese haben uns dann versucht irgendwelche Karten zu verkaufen, die wir aber nicht haben wollten. Ende des Liedes – die haben die Kette nicht für uns runter gemacht. Und da das nicht unser eigenes Auto war, konnten wir schlecht einfach drauf zu fahren, zudem vor dem Auto ein Typ wie angewurzelt stand. Nach ca. 5 Min. haben wir dann nachgegeben und bezahlt. Aber da ging mir schon ein bisschen die Muffe! Wir wissen auch nicht wirklich ob das zum National Park dazugehört hatte oder nicht, da es keine Ausschilderung gab. Tja, und war ja nicht so, dass wir uns auf Englisch verständigen konnten. Na ja, wir haben es dann aber doch noch geschafft.
Das Beste an den Wasserfällen war, dass man dort baden konnte. Das Wetter war wie immer sehr warm und die Sonne schien - war also wunderbar. Und warum die „Agua AZUL“ heißen, erklärt sich auf den Bilder von selbst. Zuerst dachte ich auch, dass das Wasser etwas kalt sein könnte. Aber da habe ich mich geirrt. Es hatte uns zwar schon ein bisschen Überwindung gekostet bis über die Bauchnabelgrenze zu kommen, aber als wir drin waren – wollte zum mindestens ich – nicht mehr raus.
Nach unserm Geplantschte wollten wir nur kurz ins Hotel um uns umzuziehen und danach noch zur Mayastädte Palenque. Dort sind wir schlussendlich aber erst 16.00 angekommen und der Park schloss schon um 16.30 die Pforten. Allerdings war das dann auch nicht mehr so tragisch, da es dann auch angefangen hatte zu regnen. Also sind wir halt wieder ins Hotel haben dort schön geduscht und sind dann Downtown gefahren um etwas zu essen. Da sich das Wetter an diesem Abend auch nicht mehr beruhigen wollte, blieb es uns leider auch verborgen, das Nachleben der Stadt zu erkunden. Somit haben wir das Nachtleben halt im Bett erkundent ;0)
Am Fr hatten wir uns einen Höllenritt vorgenommen. Dazu kam dann auch noch, Palenque, was wir Do ja nicht mehr geschafft hatten. Und ich muss sagen, es war gut so, dass wir Do nicht dort durch gehastest sind, sondern uns Fr zeitig aus den Federn begeben haben und dann etwas mehr Zeit dafür hatten. Also auf einer Skala von 1 bis 10 hat die Städte mindestens eine 8 verdient. Dadurch das sie erstens noch ziemlich gut erhalten ist, und zweitens im Regenwalt liegt, gibt das schon ein tolles Gesamtbild. Gehört definitiv zu den Dingen, die man mal in seinem Leben gesehen haben muss!
Den Rest des Tages haben wir eigentlich nur damit verbracht, Chetumal zu erreichen.

So, ich mache hier wiedermal einen kleinen Cut. Wir also doch nicht bei einer Triologie bleiben. Teil 4 unserer spannenden Reise folgt…

Freitag, 11. April 2008

Viva Mexico - Teil 2

So, ich muss erst mal schauen, wo ich denn stehen geblieben bin. OK, Merida.
Die Altstadt von Merida ist ziemlich süß. Leider habe ich nicht so viele Fotos – waren früh dann etwas in Eile ;0) Nächste Ziel war Uxmal – eine weitere Mayastätte. Also um die Frage gleich vorne weg zu beantworten – Ja, wir waren auf den Spuren der Maya.Uxmal ist meiner Meinung nach auch noch schöner als Chichen Itza, da es mehr im grünen liegt und nicht überlaufen war. Zudem haben sich doch sehr viele Leguane gesonnt, was für einen Europäer wie mich schon was Besonderes ist, die „kleinen“ mal life in natura zu sehen. Zudem hatte wie dort auch die Möglichkeit auf eine der Tempel zu kletter, und wenn ich sage klettern, dann meine ich auch klettern. Zwar hat die Pyramide Stufen, aber die waren doppelt so hoch und nur hab so tief wie „normale“ Stufen. Also wenn man dort runter fällt, dann FÄLLT MAN bis ganz runter! Zumal Uxmal auch besser erhalten war als Chichen Itza. Aber was soll ich auch noch weiter dazu schreiben. Die Bilder sprechen für sich. Und wer mehr wissen will, dem hilft wikipedia ;0)


Von dort aus ging es dann eigentlich auch direkt nach Campeche, wo wir einem niedlichen Hostel untergebracht waren. Das Hostel lang in der Altstadt, somit war es von der Architektur auch etwas altertümlicher – womit ich nicht sagen will, das es heruntergekommen war. Es war mal war anderes zu den üblichen Hostels. Für alle, die selten oder nie in Hostels übernachten: Meistens sehr bunt, sehr einfach, teilweise auch „alternativ“- wenn ihr wisst was ich meine ;0) Aber das Hostel war wirklich süß. Hatte schon fast „Kleinfamilienhotel“ Ambiente. Die Altstadt an sich war auch sehr schön. Leider haben wir es versäumt Bilder zu machen. Die einzigen Bilder konnte ich machen, als wir früh in aller Eile das Örtchen schon wieder verlassen haben. Aber dafür sind die Bilder – Typisch mexikanisch! Den Ritt den wir heute angetreten haben, war „quite something“! Zumal wir auch noch nicht wussten, ob wir überhaupt ein Zimmer in Palenque haben werden, da uns weder das Hotel noch der Anbieter, über den wir das Hotel gebucht haben, geantwortet hatte. Nur gut, erst mal zu dem Trip. Die ersten ca.120 km sind wir nur an der Küste entlang gefahren, was uns die Gelegenheit gegeben hat, uns öffters mal abzukühlen. Es war nicht so, das unsere Klimaanlage nicht funktioniert hat. Aber wenn ihr die Strände gesehen hättet!!! Weißer Strand, azurblaues Wasser, Palmen UND keine Menschseele am Strand!!! Wie im Film. Das Wasser hatte optimale Temperaturen – für mich schon fast ein bisschen zu warm, für Andi ein bisschen zu kalt. Aber wenn man drin war – herrlich. Nach den 120 km ging es dann ins Landesinnere und umso weiter wir unserem Ziel nahe gekommen sind, um so üppiger wurde die Flora. Als wir Abend dann gegen 20.00 in Palenque angekommen waren, haben wir erst mal das Hotel gesucht, was schon fast eine Herausforderung war. Endlich (nach bestimmt einer Stunde – und das Nest ist nicht groß) dort zur Rezeption, konnten die kein Englisch. Wär bestimmt nicht das Problem, wenn alles palletti gewesen wäre – WAR ES ABER NICHT! Es hat uns fast eine halbe Stunde gebraucht, damit wir verstanden haben, das heut kein Zimmer frei ist, wir unsere Nachbuchung für den 18.4 statt den 18.3 gemachte hatten (das war allerdings mal nicht meine Schuld) und uns bei dem tropischen Klima einfach nur dass Wasser lief. Nett wie die Damen an der Rezeption waren, hatten sie uns aber eine Adresse von einem anderen Hotel gegeben, was wahrscheinlich noch ein bisschen schöner war. Und das beste – die hatten auch noch ein freies Zimmer für zwei Tage. Somit mussten wir nicht im Auto schlafen, sondern konnten erst mal eine Runde im Pool schwimmen gehen.

So, ich denke, dass ist erst mal wieder genug (ich hoffe ich habe damit den Isa-lese-gott erst mal befriedigt), und ich versuche den Rest am Wochenende zu schreiben.

Ganz liebe Grüße aus dem verregneten (zum Glück nicht mehr verschneiten – sollte laut Wetterbericht heute schneien!!!!!!!!) Vermillion

Eure liebe Steffi

Mittwoch, 26. März 2008

Viva Mexico - Teil 1

Da bin ich wieder! Heil, ohne Blessuren und ohne kleine oder mittlere Katastrophen, back from Mexico. Der Wetterumschwung ist schon heftig. Vor zwei Tagen hatten wir noch herrlichen Sonnenschein, 30°C im Schatten, azurblaues Wasser und wolkenlosen Himmel! Und jetzt! Kalt, der Wind ist so heftige, dass er mich vorhin fast umgeweht hat (und ich denke nicht, dass ich ein Fliegengewicht bin, dass man so leicht um pusten kann. Aber da hab ich für einen Moment das Gleichgewicht verloren). Aber zumindest scheint die Sonne, weshalb ich auch das Urlaubsgefühl nicht loswerde. Auf der einen Seite ist es ja schön, weil es mich innerlich so ruhig macht. Auf der anderen Seiten kommt man nicht so richtig in Gang, um den Berg von Arbeit zu erledigen, welchen sich in der Woche, trotz hoffen und beten, nicht einfach aufgelöst hat.
Aber mehr zu unsere Woche in Mexico. Ich hatte nicht gedacht, dass Mexico landschaftlich so wunderschön ist. Einfach ein Traum, vor allem weil es fasst alles hat. Tropische Regenwälder, Wüste, Berge, Meer, Lagunen, Sumpfwälder,… Am meisten hat er mir der regenwalt angetan! Einfach gigantisch diese Flora und Fauna (obwohl wir davon nicht viel mitbekommen haben – bin mich auch nicht sicher, ob ich die volle Breite hätte gern erleben wollen ;0)).
Losgeflogen sind wir am Sa den 15.03.08 um 20.30. Die Flüge bei Frontiers waren alle etwas unruhig, was einem schon auf den Magen schlagen konnte. Vielleicht war es auch die Kombination mit dem Cheesesteak, die ein ungutes Gefühl in der Magengegend hinterlassen hatte. Nachdem wir um 22.00 gut in Denver gelandet waren, konnten wir uns noch bis 1.19 die Zeit vertreiben! Zum Glück hatten wir uns jeder einen Schlafsack mitgenommen, was es dann einfacher gemacht hatte, sich hinzulegen und ein bisschen zu ruhen. Denn wir brauchten ja die Energie für So, wo wir einen vollen Plan hatten, der an keiner Stelle ein Schäferstündchen beinhaltete. Hätte er aber besser mal. Der erste Schlag hatte uns ereilt, als wir den klimatisierten Flughafen verlassen hatten. Man bedenke, dass es zu der Zeit erst 5.30 war, aber man konnte es in Jeans und T-Shirt schon nicht mehr aushalten. Das zweite Ding war dann, zu unserer Autovermietung zu kommen, was sich auch als kleines, aber nicht unlösbares, Problem darstellte. Aber dort angekommen, hatten wir die Kompetenz in Person erwischt – warum auch mal mit Profis arbeiten, wenn man doch mit Amateuren soooooooo viel mehr Spaß haben kann! Der konnte nicht ins System schauen um unsere Buchung einzusehen, weil er dazu nicht autorisiert war und das Arbeiten in Normaltempo hatte er auch nicht erfunden. Also hatte er alle Daten erst mal per Zettel und Stift aufgenommen. Allerdings hat es dann eine halbe Stunde(!!!) gedauert, damit wir endlich ein Auto bekamen (vergleich zu Deutschland: 5 Min!!!). Etwas müde aber voller Tatendran sind wir dann in Richtung unseres ersten Ziels – Chichén Itza.


Als erste Mayastätte die wir besucht haben, war das schon ziemlich beeindruckend. Allerdings war die Tour bei 30°C im Schatten und bestimmt 100°C in der Sonne nach einer Nacht ohne Schlaf und ohne Mittag ein bisschen kräfteraubend!!! Die Lust von Schatten zu Schatten zu springen ließ langsam nach, also hatten wir beschlossen essen zu gehen. Die Bilder von der Hotelanlage nebenan sprechen da für sich ;0) UND, so toll wie die Atmosphäre dort war, so phantastisch war auch das Essen. Sehr lecker!!! Nach dem Essen wär ein kleine Nickerchen einfachen himmlisch gewesen – aber leider nicht im Zeitplan, da wir noch 160km nach Merida vor uns hatten + Unterkunft finden. Leider sind 160km nicht gleich 160km. In Deutschland kein Ding – wird mal schnell runter gerissen. Aber auf mexikanischen Straßen und mexikanischer AUSSCHILDERUNG(!!!!!!!!!!!!- welche Ausschilderung???) schon eine kleine Herausforderung. ALSO, für alle die auch gern mal dieses wunderschöne Land erkundschaften wollen, empfehle ich ein Navi. Denn Ausschilderung und Straßenname gehen nicht immer einher. Kann schon mal passieren das das Schild einfach an der falschen Stelle angebracht ist und uns somit einen Umweg von bestimmt 30 Min beschert hat. Nachdem wir es dann auch noch nach Merida geschafte hatten (finally!), ging es darum das Hostel zu finden. Tja, was macht man wenn man in einer großen Stadt ist und nur eine Adresse hat – richtig Frauen: nach dem Weg fragen! Problem numero uno: kaum möglich anzuhalten, da die Spanier fast noch schlimmer Auto fahren als die Pariser. Problem numero dos: Da spricht kaum jemand Englisch - ich aber kaum Spanisch!!! OK, da waren wir dann wieder auf uns allein gestellt. Zum Glück hatte Andi das Prinzip der Straßenführung sehr schnell verstanden, was uns aber leider auch noch nicht so schnell zu unserem Zielort gebracht hatte, da Merida nur ein Einbahnstraßensystem hat – manchmal sind dann auch genau die Straßen gesperrt, die man unbedingt jetzt braucht. Aber nach langem hin und her, hatten wir es endlich geschafft- ein Platz zum DUSCHEN(!!!) und ein Platz zum Schlafen!


…
(Teil II folgt)





Eure liebe Steffi

Montag, 17. März 2008

Ola ihr Lieben

Liebe Gruesse aus dem warmen und schoenen Mexico. Es ist WARM!!! Aber zu der eckligen Kaelte in Vermillion herrlich. Waren gestern in Chicken Iza - eine dieser Maya Ruinen. Ziemlich interessant.
Heute werden wir weiter nach Campeche. Mal schauen was uns da alles passiert. Ueber unsere Erlebnisse spaeter wenn Zeit ist, mehr.

Seit alle ganz lieb gegruesst und
Buenos dias ;0)

Steffi

Samstag, 15. März 2008

Typisch Steffi!!!

Ihr werdet es bestimmt nicht glauben - oder eigentlich schon. Da hab ich diesmal alle wichtigen Sachen, die für die Reise sind Andi überlassen und mich nur um unwichtige Sachen, wie Buchungsbestätigung ausdrucken, gekümmert. Aber selbst da kann ich ein Chaos anrichten.
Alle Buchungsbestätigungen, bis auf eine, sind auch noch am gleichen Tag gekommen. Die eine nachträgliche wollte ich die ganze Zeit schon ausdrucken, bin nur nicht dazu gekommen.
Betreff: Buchungsbestätigun

Bestätigungsnummer: xyz
Zeitraum: März X bis März Y

Tja, und an der Stelle hab ich dann audgehört zu lesen, da mich der Quatsch mit Rücktritt, Bedinnungnen,.... nicht interessiert hat. Dumm war nur, dass in dem Blablabla drin stand: In dem von ihnen gewünschten Bechungszeitraum können wir leider keine reservierung entgegennehmen, da das Hotel ausgebucht ist.

So, und diese Mail habe ich einen Tag vor Abflug ganz durchgelesen!!! Zumal das der einzige Ort war, wo es keine Hostels und kaum Hotels gab. 100 Punkte!!! Also mussten wir gestern auf die schnelle noch was anderes buchen, was leider auch nur über die gleiche Internetseite ging. Diese muss allerdings immer erst anfragen ob Plätze frei sind. Tja, und in 30 Min gehts los, und eine Bestätigung haben wir immer noch nicht. Mal schaun, ob das so klappten wird, wie es soll LOL.

Ist immer aufregend mit mir zu verreisen, da ich es immer wieder schaffen den Vogel abzuschießen.

So, dann schöne Ostern und ich hoffe wir hören uns in 10 Tagen wieder, wenn wir es geschafft haben wieder heil (mit Reisepass) in die USA einzureisen ;0)

Eure Chaos-Steffi

Donnerstag, 13. März 2008

Endlich wird es Frühling

Die ersten warmen Sonnenstrahlen berühren die Haut, und die Laune wird gleich wesentlich besser (nicht dass sie schlecht war). Heute hatten wir bestimmt um die 15°C, zum mindest hat es sich so angefühlt. Herrlich! Gibt schon einen Vorgeschmack auf die nächste Woche. So, mehr gibt es eigemtlich nicht zu berichten, also werde ich mich auch erst wieder nach Ostern melden, wenn ich von meinem Spring Break Trip zurück bin.

In dem Sinne, wünsche ich euch allen ein schönes Wochenende und frohe Ostern (hoffe ihr sucht alle fleißig Ostereier!!! LOL)


Bis die Tage. Eure Steffi

Freitag, 7. März 2008

"Schneegestöber" die 23ste/ Klappe/ Aktion



Da dachte man, dass jetzt wo die Temperaturen auch mal über die Nullgradgrenze klettern, der Frühling bald in Sicht ist – aber weit gefehlt! Es wird noch schlimmer als im eigentlichen Winter. Fast jeden dritten Tag Neuschnee. Dieser kommt zwar nicht mehr in der Menge wie zum Anfang, aber dennoch. ES IST MÄRZ!!! Der Frühling soll kommen, und nicht noch eine weitere Fuhre Schnee. An dieser Stelle möchte ich euch mit ein paar Wintereindrücken aus Vermillion vertraut machen. So ungefähr schaut es bei uns seit dem ersten Dezember aus, und das ist nicht übertrieben. Zwar sind im Normalfall die Straßen und Gehwege geschoben (Gehwege aber eher vereinzelt), aber sonst, das gleiche Bild Tag ein Tag aus. Ich bin ja wirklich ein Schneeliebhaber, ABER was ich diesen Winter an Schnee erleben durfte reicht bestimmt für die nächste Zeit. Aber ich habe die schlimme Befürchtung, dass es hier im März erst richtig losgeht (wird uns zum minderst von den Einheimischen hier weiß gemacht!) Ich hoffe, dass dies nur ein Scherz ist uns der Schnee jetzt wegtaut, die Sonne stark wird und die Temperaturen in die Höhe klettern.
Nebenbei gesagt geht es mir gut. Ich versuche gegen die Kälte anzukämpfen und bin schon voller Vorfreude auf die ersten richtig warmen Tage, wenn der Schnee endlich weg ist, und man auch mal wieder Golf oder Discgolf spielen kann, bzw. wir auch endlich wieder Fahrrad fahren können.


Fühlt euch alle lieb gedrückt.
Steffi
(P.S: Dasvor dem großen Schneehaufen bin ICH)